Unfallrente

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“Um den Versicherten oder seine Hinterbliebenen nach einem Arbeitsunfall zu entschädigen, bietet die Berufsgenossenschaft eine Unfallversicherung an. Allerdings sind nur etwa ein Viertel aller Unfälle Arbeitsunfälle, die meisten Unfälle ereignen sich im privaten Bereich.
Daher ist es sinnvoll, eine zusätzliche private Unfallversicherung abzuschließen. Diese bietet einen finanziellen Schutz, wenn die geistigen und körperlichen Fähigkeiten einer Person durch einen Unfall um mehr als die Hälfte eingeschränkt werden. Der Versicherte erhält dann eine monatliche Unfallrente, deren Höhe vorab vereinbart werden muss. Die Invalidität des Versicherungsnehmers wir dabei anhand der Art des geschädigten Körperteiles oder Sinnesorganes festgelegt. Als Berechnungsgrundlage hierfür dient eine so genanante Gliedertaxe. Sind mehrere Körperteile geschädigt oder verloren gegangen, so werden die für die jeweiligen Gliedmaßen festgesetzten Invaliditätsgrade addiert. Die Auszahlung erfolgt bis ans Lebensende des Versicherten oder bis der Invaliditätsgrad unter 50% sinkt.
Ungeeignet ist die Unfallversicherung zur Finanzierung eines behindertengerechten Umbaues von Haus, Wohnung und Auto des Versicherten. ”