Reiserückholkosten

Reiserückholkosten

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Oftmals ist bei einem Unfall die Behandlung des Versicherten im Krankenhaus am Unfallort nicht möglich. Die Kosten, die durch den Transport in ein anderes Krankenhaus oder zurück zum Wohnort entstehen, nennen sich Rückholkosten. Generell ist automatisch eine Versicherungsleistung für Rückhol-, Bergungs- und Überführungskosten in der privaten Unfallversicherung vorgesehen. Sie leistet bei Unfällen 365 Tage, 24 Stunden am Tag und somit auch auf Reisen. Es gibt auch die Möglichkeit, eine spezielle Reiseunfallversicherung abzuschließen. Es wird zwischen Inlands- und Auslandsrückholkosten unterschieden. Unter Umständen ist die Dauer eines Auslandsaufenthaltes im Versicherungsschein begrenzt. Auch besteht eventuell nicht in allen Ländern ein Versicherungsschutz. Die private Unfallversicherung übernimmt die Reiserückholkosten in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Es muss sich um einen Unfall nach den jeweiligen Bedingungen des Versicherers handeln. Der Unfall darf nicht mutwillig oder durch eine Bewusstseinsstörung herbeigeführt worden sein. Er muss unverzüglich der Versicherung angezeigt werden. Ein Unfall mit tödlichem Ausgang erfordert eine schnelle Meldung beim Versicherer.