Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen

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Eine private Unfallversicherung erbringt Leistungen bei Verletzungen, die zu einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit oder dem Tod eines Versicherten führen. Grundsätzlich jedoch sind psychische Erkrankungen infolge eines Unfalles nicht versichert. Darunter fallen beispielsweise Depressionen, die durch die seelische Verarbeitung des Unfalles entstehen. Gegebenenfalls können Leistungen für psychische Folgeerkrankungen versichert sein, wenn sie nachweislich durch den körperlich erlittenen Schaden hervorgerufen werden. Ein Beispiel dafür sind psychische Störungen nach einem Hirn-Schädel-Trauma. Ist der Unfall jedoch durch eine Bewusstseinsstörung herbeigeführt worden, besteht generell kein Versicherungsschutz. Zu den Bewusstseinsstörungen können auch bestimmte psychische Erkrankungen führen. Bereits beim Abschluss einer Unfallversicherung muss der Antragsteller seine Obliegenheiten erfüllten, dazu gehören auch Angaben zu eventuell bestehenden Erkrankungen. Der Versicherer kann je nach Schwere der Erkrankung einen Unfallversicherungsvertrag einschränken oder sogar vollständig ablehnen.