Personenschäden

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Eine private Unfallversicherung erbringt Leistungen im Falle von Personenschäden, d.h. Verletzungen, die zu einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit oder dem Tod einer Person führen. Im Gegensatz zu der gesetzlichen Unfallversicherung sind Freizeitunfälle zusätzlich versichert. Die private Unfallversicherung erbringt primär Invaliditätsleistungen, um die wirtschaftlichen Unfallfolgen auszugleichen. Die Versicherungsleistung wird durch einen Invaliditätsgrad in Prozent nach der Gliedertaxe für den betroffenen Körperteil festgelegt. Über diese Leistung hinaus kann beispielsweise auch eine Versicherungssumme für den Todesfall oder ein Krankenhaustagegeld vereinbart werden. Ein Leistungsanspruch aus der Unfallversicherung besteht nur, wenn der Personenschaden durch einen unfreiwilligen und von außen herbeigeführten Unfall verursacht wird. Ausgeschlossen sind Unfälle, die mutwillig verursacht werden oder sich aufgrund einer Bewusstseinsstörung ereignen, z. B. durch Drogen- oder Alkoholeinfluss. Personenschäden sind der Unfallversicherung unverzüglich, Todesfälle sogar innerhalb von 48 Stunden anzuzeigen.