Linearer Tarif

Linearer Tarif

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“Beim linearen Tarif in Bezug auf private Unfallversicherungen handelt es sich um so etwas wie das Normalmodell. Gemeint ist hier, dass nach einem Unfall alle verschiedenen Stufen von Invalidität abgedeckt werden. Der Versicherte erhält einen Anteil an der vereinbarten Versicherungssumme, der vorher prozentual festgelegt wird.
Je nach Stufe der Invalidität werden die Leistungen festgelegt. Je größer die körperliche Beeinträchtigung, desto höher die Leistungen. Für die meisten Berufstätigen reicht ein linearer Tarif, solange das Risiko eines Unfalles relativ gering ist und der daraus resultierende Invaliditätsgrad nicht zu hoch ausfällt. Bei höheren Graden reicht ein linearer Tarif nicht mehr aus, da hier die Folgekosten und die finanziellen Einbußen zu stark ansteigen.
Um eine gute Absicherung zu garantieren eignen sich andere Tarife besser, zum Beispiel der Mehrleistungstarif oder der Progressionstarif. Versicherungsnehmer in unfallgefährdeten Berufen sowie Freiberufler und Selbstständige sollten sich hier genau informieren. Auch bei Fans von Sportarten mit einem hohen Verletzungsrisiko kann ein anderer Tarif sinnvoll sein um gut versorgt zu sein.”