Knochenbruch

Knochenbruch

Unfallversicherung > Lexikon > Knochenbruch

“Knochenbruch

Grundsätzlich erbringt die Unfallversicherung nur Leistungen bei durch Unfälle verursachten dauerhaften Beeinträchtigungen (Invalidität) und Todesfällen. Knochenbrüche sind also nicht im Leistungsumfang der regulären Versicherungsverträge enthalten. Heilbehandlungen und mögliche Rehamaßnahmen werden von der Krankenkasse des Verunfallten übernommen. Allerdings springt die Unfallversicherung mit Verletztengeld ein, wenn der Versicherte aufgrund des Unfalls länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist und die Lohnfortzahlungen des Arbeitgebers entfallen. Viele Versicherungen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, die Leistungen individuell anzupassen und zu erweitern. So lässt sich ein Schmerzensgeld vereinbaren, das bei Knochenbrüchen und anderen Verletzungen, die keine bleibenden Schäden verursachen, in der Regel als Einmalzahlung ausbezahlt wird. Je nach Schwere der Verletzung oder der Genesungsdauer wird ein bestimmter Prozentsatz der vereinbarten maximalen Zahlung gewährt. Dieser Prozentsatz lässt sich, ähnlich wie der Invaliditätsgrad, aus Tabellen, die die Versicherungen bereithalten, ermitteln. Die Zahlung des Schmerzensgeldes ist dabei unabhängig von eventuellen anderen Leistungen der Unfallversicherung und vermindert diese nicht. ”