Fahrtveranstaltung

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“Unter Fahrtveranstaltungen im Bereich der privaten Unfallversicherung versteht man Veranstaltungen des Motorsports. Ein wesentliches Kriterium für die Einstufung als Fahrtveranstaltung ist die Erzielung hoher Geschwindigkeiten. Als Beispiele sind hier insbesondere Auto-, Cross- und Motorradrennen zu nennen; sowohl die Trainings- als auch die eigentlichen Sportveranstaltungen werden von dem Begriff erfasst.

Da mit der Ausübung dieser Sportart aber auch große Risiken verbunden sind, muss der Versicherungsnehmer bei regelmäßiger Teilnahme diesen Sport bei seinem Versicherer angeben beziehungsweise ihn nachmelden, wenn er erst nach Abschluss des Versicherungsvertrages damit angefangen hat. Ansonsten gefährdet er seinen Versicherungsschutz. Denn im normalen Versicherungsschutz sind Risikosportarten meistens nicht mit eingeschlossen. Jedoch ist die Hinzubuchung gegen Zahlung eines höheren Beitrages grundsätzlich möglich, um einen vollen Unfallversicherungsschutz zu genießen. Gerade Stürze und Unfälle sind in dieser Sportart keine Seltenheiten und können selbst bei größter Vorsicht und Versiertheit geschehen. Lediglich bei Unfällen, die durch vorsätzliches Handeln verursacht wurden, kann der Versicherer die Leistung verweigern. ”