Fahrradunfallversicherung

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“Grundsätzlich ist jeder Bürger durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Die Unfallversicherung steht jedoch mit einer beruflichen Tätigkeit in Zusammenhang, sodass die Versicherung nur bei Berufsunfällen oder damit in Zusammenhang stehenden Unfällen von Pflichtversicherten eingreift. Somit ist zum Beispiel der Fahrradunfall auf dem Weg zur oder von der Arbeit versichert.
Möglich ist aber auch der Abschluss einer freiwilligen privaten Unfallversicherung, die bei Unfällen rund um die Uhr eingreift. Damit werden nicht nur berufliche, sondern auch Unfälle in der Freizeit abgedeckt. Gemäß § 178 Abs. 2 VVG liegt ein Unfall vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. So ersetzt die Unfallversicherung die medizinischen Behandlungskosten, die Kosten für Hilfs- und Heilmittel, Lohnersatz- bzw. Entschädigungsleistungen in Form von Geldleistungen oder Renten- und Pflegezahlungen.
Der Abschluss einer gesonderten Fahrradunfallversicherung ist damit nicht vonnöten.