Alkoholklausel

Alkoholklausel

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“Durch den Konsum von Alkohol können Bewusstseinsstörungen (z.B. gestörte Reaktionsfähigkeit und in Folge falsche Einschätzung der Gefahrenlage) auftreten. Versicherungen berücksichtigen bei ihren Versicherungstarifen diese Tatsache und können alkoholbedingte Gesundheitsschäden ausschließen.
Auch wenn im Versicherungsvertrag zur Unfallversicherung keine gesonderte Alkoholklausel vorhanden ist, gelten prinzipiell folgende Regeln:
Wird beim Führen eines Fahrzeuges der Blutalkoholwert von 0,8 Promille überschritten, führt dies zum Ausschluss des Versicherungsschutzes.
Wird beim Fahrradfahren der Blutalkoholwert von 1,7 Promille überschritten, führt dies ebenfalls zum Ausschluss des Versicherungsschutzes.
Übersteigt der Blutalkoholwert eines Beifahrers oder einer Beifahrerin den Wert von 2,0 Promille, droht ebenfalls Ausschluss des Versicherungsschutzes. Gleiches gilt auch für Fußgänger.”