Wohngebäudeversicherung

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Was ist eine Wohngebäudeversicherung?

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind sich einig, dass die Anzahl an Extremwetterereignissen aufgrund des Klimawandels zunehmen wird. Für Immobilienbesitzer bringt das ein Risiko mit sich, gegen das sie sich versichern sollten – egal, ob die Immobilie als Kapitalanlage dient oder selbst genutzt wird. Unwetterschäden sind aber nur eines von verschiedenen Risiken, denen Wohngebäude ausgesetzt sind. Auch Feuer oder Wasserschäden können hohe Reparaturkosten nach sich ziehen. Dagegen solltest Du Dich mit einer umfassenden Wohngebäudeversicherung schützen.

2016 wurde von den deutschen Versicherern nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft im Rahmen von Wohngebäudeversicherungen 4,7 Milliarden Euro an Schadenssummen ausbezahlt.

Die Gebäudeversicherung greift bei folgenden Schadensursachen:

Reparaturkosten und Sanierungskosten, aber auch der gesamte Wiederaufbau einer Immobilie wird von der Gebäudeversicherung nach einem Feuer zum Neuwert übernommen. Dazu kann es durch einen Brand, durch Blitzschlag oder eine Explosion, durch eine Überspannung oder eine Implosion kommen. Der Anprall und der Absturz eines Flugzeugs oder seiner Ladung beziehungsweise seiner Teile sind von den Versicherern anerkannte Auslöser für Feuer. Auch Rußschäden oder Schäden, die bei Löscharbeiten entstehen, werden von der Wohngebäudeversicherung übernommen.

Auch durch Leitungswasser und im Winter durch Frost können versicherungswürdige Schäden entstehen. Dazu gehören nicht nur die Leitungen, sondern auch die wassertechnischen Anlagen wie Heizungen, Versorgungsrohe und Klimapumpen. Platzt beispielsweise ein Wasserrohr, übernimmt die Wohngebäudeversicherung nicht nur die Reparaturkosten für die Leitung, sondern auch die Kosten für die Trocknung, wenn Feuchtigskeitsschäden entstanden sind.

Ab Windstärke 8 werden Unwetter von den Versicherern als Sturm anerkannt. Treten in seiner Folge Schäden auf, wie zum Beispiel abgedeckte Dachziegel oder der Ausbruch eines Feuers, übernimmt die Wohngebäudeversicherung die Reparaturkosten.

Neben den bisher genannten und mit jeder Gebäudeversicherung abgedeckten Schadensfällen gibt es noch weitere Risiken, die mit einer Elementarversicherung zusätzlich versichert werden können. Das ist nur in Kombination mit einer Wohngebäudeversicherung möglich, die dann einen optimalen Versicherungsschutz für Deine Immobilie bietet.

Zu den Schadensursachen, die mit einer zusätzlichen Elementarschadenversicherung abgesichert werden können, gehören Überschwemmungen und Rückstau; Erdbeben, Erdsenkungen und Erdrutsche; sowie nach starkem Schneefall der Schneedruck auf Dächern oder Schäden aufgrund von Lawinen.

Zusätzlich kannst Du im Rahmen der Wohngebäudeversicherung auch Photovoltaikanlagen schützen und eine Glasversicherung abschließen.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bestätigte für das Jahr 2015 geleistete Schadenssummen aufgrund von Elementarschäden in Höhe von 70 Millionen Euro. 20.000 Schadensfälle traten in diesem Zusammenhang auf.

Wohngebäudeversicherung zur Absicherung gegen Naturgefahren

Eine Gebäudeversicherung sichert Dich in allen Schadensfällen ab, die durch Naturgefahren entstehen können. Um zum Beispiel nach einem Brand zumindest den materiellen Wert der Immobilie nicht zu verlieren, solltest Du eine Wohngebäudeversicherung unbedingt erwägen.

Umfassender Schutz mit einer Wohngebäudeversicherung

Eine Wohngebäudeversicherung schützt das Wohngebäude selbst sowie alle Gegenstände und Einbauten, die fest installiert sind und durch die Verbindung mit dem Gebäude ihre Eigenständigkeit verlieren. Daher zählen auch Einbauschränke, individuell gefertigte Einbauküchen, fest installierte Markisen und sanitäre Installationen dazu. Wenn Du möchtest, kannst Du den Schutz der Gebäudeversicherung auch erweitern und Nebengebäude, wie zum Beispiel eine Garage, mitversichern.

Versicherungsschutz bei grober Fahrlässigkeit

Es stellt sich auch bei einer Gebäudeversicherung die Frage, ob Schäden versichert sind, die durch Fahrlässigkeit entstehen oder wenn die Sorgfaltspflicht schwerwiegend missachtet wurde. Je nach Tarif nehmen Versicherer die Möglichkeit in Anspruch, die Leistungen im Fall von grober Fahrlässigkeit zu kürzen. Wird dagegen auf die „Einrede der groben Fahrlässigkeit“ in den Versicherungsbedingungen verzichtet, übernimmt die Gebäudeversicherung den Schaden bis zu einer vereinbarten Summe. Es gibt aber auch Tarife, die den Schaden komplett bis zur Versicherungssumme übernehmen.

Berechnung der Prämie

Bei der Berechnung der Versicherungsprämie für die Gebäudeversicherung wird die Wertsteigerung des Gebäudes berücksichtigt, daher nennt man Wohngebäudeversicherungen auch gleitende Neuwertversicherung. Das bedeutet, dass die Grundlage der Berechnung der Neubauwert des Hauses ist. Dafür kommt der „Versicherungswert 1914“ zur Anwendung. Auch Aspekte wie die Lage des Wohnortes, das Alter der Immobilie und die Bauartklasse werden für die Berechnung des Immobilienwertes herangezogen.

Das bedeutet, dass die Versicherungsprämie jährlich angepasst wird. Für Dich besteht der Vorteil, dass die Wohngebäudeversicherung den aktuellen Wert für den Wiederaufbau Deiner Immobilie übernimmt, sollte dieser aufgrund der genannten Ursachen nötig werden.

Wer braucht eine Wohngebäudeversicherung?

Eine Wohngebäudeversicherung sollte jeder Immobilienbesitzer und jede Immobilienbesitzerin erwägen, da Schäden durch Naturgefahren ein Risiko darstellen, die im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin bedeuten können.

Was leistet eine Wohngebäudeversicherung?

Mit einer Wohngebäudeversicherung ist sowohl das Gebäude selbst als auch alle fest installierten Gegenstände und Einbauten versichert. Die Gebäudeversicherung kommt bei Feuer, Wasserschäden sowie Sturm zum Tragen und kann auf Überschwemmungen, Erdbeben und Lawinen beziehungsweise Schneedruck erweitert werden.

Ist eine Wohngebäudeversicherung sinnvoll?

Eine Gebäudeversicherung ist für alle Wohngebäudebesitzer sinnvoll, die für den Ernstfall vorsorgen möchten. Denn kommt es einmal zum Äußersten, ist es beruhigend zu wissen, dass zumindest der materielle Schaden durch die Gebäudeversicherung ersetzt wird.

Sind Nebengebäude versichert?

Auch die Nebengebäude einer Immobilie können im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung geschützt werden, müssen aber dazu dem Versicherer vorab genannt werden.

Wie vermeide ich eine Unterversicherung?

Eine Unterversicherung solltest Du vermeiden, da in diesem Fall die vereinbarte Versicherungssumme den tatsächlichen Neubauwert nicht abdeckt und Dir im Schadensfall die Kosten von der Gebäudeversicherung nur anteilig erstattet werden. Um das zu vermeiden, musst Du den Immobilienwert korrekt ermitteln, was Du auf unserer Seite bequem mit dem Vergleichsrechner tun kannst.

Ist die grobe Fahrlässigkeit abgesichert?

Je nach Tarif sind auch Schäden, die aufgrund grober Fahrlässigkeit zustande kommen, versichert.

Was ist in der Feuerversicherung abgedeckt?

Kommt es zu einem Brand, ausgelöst beispielsweise durch Blitzschlag, übernimmt die Gebäudeversicherung die Sanierungs- und Reparaturkosten, im schlimmsten Fall auch den Wiederaufbau der Immobilie. Auch Rußschäden und Löschwasserschäden sind mit eingeschlossen.

Was ist in der Leitungswasserversicherung abgedeckt?

Schäden, die durch Leitungswasser entstehen, zum Beispiel bei einem Wasserrohrbruch, werden durch die Gebäudeversicherung übernommen. Mitversichert sind alle wasserführenden Anlagen im Haus.

Was ist in der Sturm und Hagelversicherung abgedeckt?

Entstehen bei einem Sturm mit einer Mindestwindstärke von acht oder bei Hagel Schäden, zum Beispiel am Dach, dann übernimmt die Wohngebäudeversicherung die Reparatur der Schäden.

Was sind Elementargefahren?

Elementargefahren sind Naturgewalten, die in der grundständigen Wohngebäudeversicherung nicht abgedeckt sind. Dazu gehören Lawinen und Schneedruck, Überschwemmungen und Rückstau, sowie Erdbeben, Erdsenkungen und Erdrutsche. Dagegen kannst Du Dich separat versichern.

Was mache ich im Schadensfall?

Sollte es zu einem Schaden kommen, setzt sich Yoursurance für Dich ein und wickelt auf Deinen Wunsch den Schaden kostenfrei für Dich ab.

Was kostet eine Wohngebäudeversicherung?

Die Kosten hängen nicht nur von den versicherten Schadensfällen, sondern auch von weiteren Faktoren wie der Wohnlage und dem Sanierungszustand ab.

Wie ist die Kündigungsfrist bei der Versicherung?

Wie ist die Kündigungsfrist bei der Versicherung?

Normalerweise findest Du in Deinem Vertrag Hinweise zu den gültigen Kündigungsfristen. In der Regel beträgt die Frist drei Monate zum Ende der vereinbarten Laufzeit. Gründe benötigen die Versicherer nicht, allerdings solltest Du die Kündigung schriftlich verschicken.

Wohngebäudeversicherungen vergleichen

Bevor Du eine Wohngebäudeversicherung erstmals abschließt oder Deine bestehende Versicherung wechselst, kannst Du die Angebote unterschiedlicher Anbieter bei uns vergleichen. Nachdem Du die wichtigsten Daten zu Deiner Immobilie eingegeben hast, werden Dir passende Angebote für Gebäudeversicherungen angezeigt, deren Leistungen und Preise sich dann bequem vergleichen lassen.

Anschließend kannst Du die Wohngebäudeversicherung gleich online abschließen oder Dir das entsprechende Angebot unverbindlich per Post schicken lassen. Durch den Online-Vergleich ist sichergestellt, dass Du den günstigsten Tarif findest.