Schadensersatzanspruch

Die Privathaftpflichtversicherung hat die Aufgabe, Schadenersatzansprüche zu regulieren. Diese entstehen, wenn der Versicherungsnehmer einem Dritten einen Schaden verursacht. Wird dieser von den Versicherungsleistungen abgedeckt, spricht man von einem Schadenersatzanspruch, den der Geschädigte an den Versicherungsnehmer bzw. dessen Versicherung stellt. Das Ziel ist dabei die Wiederherstellung des Ausgangszustands bzw. der Ausgleich der entstandenen Schäden. Dies kann auch eventuelle Lohnausfälle des Geschädigten betreffen, der infolge eines Personenschadens für einen bestimmten Zeitraum nicht arbeiten konnte. Im Falle einer dauerhaften Behinderung wird dieser Schadenersatzanspruch dann als Rente an den Geschädigten ausbezahlt. Beim Abschluss der Privathaftpflichtversicherung sollte abgeklärt werden, in welchen Fällen die Versicherung Schadenersatzansprüche übernimmt, also welche Risiken abgesichert sind.