Die zentrale Absicherung

BerufshaftpflichtversicherungIm Rahmen Ihrer Tätigkeit, egal ob als Unternehmer, Handwerker, Freiberufler oder Selbstständiger entstehen viele Risiken. Durch einfache Fehler können Menschen bzw. Eigentum beschädigt werden.

Durch eine Berufshaftpflichtversicherung bieten Sie Ihren Geschäftskunden außerdem optimale Sicherheit bei neuen Aufträgen.

Achtung Existenzgründer:

Profitieren Sie bei einer Existenzgründung außerdem von Beginn an vom Versicherungsschutz und sichern Sie sich gleichzeitig bis zu 50 % Rabatt auf die Prämie.

 

Die Berufshaftpflichtversicherung ist die Versicherung für Berater oder Dienstleister. Sie bietet dem Versicherungsnehmer oder dem versicherten Unternehmen im Vergleich zur Betriebshaftpflichtversicherung nicht nur Schutz bei Personen- und Sachschäden und den dadurch entstehenden finanziellen Schäden, sondern versichert ebenfalls gegen reine Vermögensschäden. Eine weitere Leistung der Berufshaftpflicht ist die enthaltene, passive Rechtsschutzversicherung. Alle Forderungen anderer Parteien werden zunächst durch die Versicherung geprüft und bei unangemessenen Forderungen direkt abgewiesen. Falls es dennoch zu einer Anklage kommen sollte, werden sämtliche Kosten für Gericht, Rechtsbeistand oder Sachverständige geleistet.

 

Was ist ein reiner Vermögensschaden?
Ein reiner oder echter Vermögensschaden ist kein finanzieller Folgeschaden, der durch vorherige Personen- und oder Sachschäden entsteht, sondern ein rein finanziell resultierender Schaden. Um so einen Schaden kann es sich z.B. bei Beratungsfehlern oder versäumten Fristen handeln, wodurch der Kunde einen finanziellen Schaden erleidet.

 

Für wen ist eine Berufshaftpflicht geeignet?
Grundsätzlich ist eine Berufshaftpflicht für alle Berufe geeignet und empfehlenswert, die eine beratende, richtende oder dienstleistende Tätigkeit ausüben. Für einige Berufe ist die Berufshaftpflicht sogar gesetzlich zwingend vorgeschrieben:
• Ärzte
• Apotheker
• Rechtsanwälte
• Steuerberater
• Notare
• Architekten
• Ingenieure
• Sachverständige
• Versicherungsmakler
• Wirtschaftsprüfer
• Unternehmensberater

 

Wer ist versichert?
Neben dem Versicherungsnehmer sind ebenfalls alle beschäftigten Mitarbeiter des Unternehmens versichert. Zu diesen Mitarbeitern gehören alle fest angestellten Personen, Auszubildende, geringfügig Beschäftigte und sogar unentgeltlich beschäftigte Familienangehörige. Außerdem sind persönlich haftende Teilhaber und Gesellschafter in den Versicherungsschutz
mit eingeschlossen.
Wie hoch sollte die Deckungssumme gewählt werden?
Die Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung sollte den höchst anzunehmenden Schaden abdecken können. Da der Preisunterschied für höhere Deckungssummen eher gering ausfällt, empfehlen wir mindestens 3. Mio € für Personen- und Sachschäden und weitere 3 Mio. € für Vermögensschäden. Gerne beraten wir Sie bedarfsgerecht und kostenlos zu diesem Thema per Telefon, E-Mail oder Live-Chat.
Schadenbeispiele

Beispiel für einen Sachschaden:

Aufgrund eines Planungsfehlers eines Architekten kommt es zu einer Einsturzgefährdung eines Parkhauses. Nun muss das gesamte Parkhaus wieder abgerissen werden. Der Architekt haftet mit einer Summe von mehreren Millionen Euro. Durch die Berufshaftpflichtversicherung wird dieser finanzielle Schaden abgewendet und selbstverständlich übernommen.

Beispiel für einen Personenschaden:

Ein Apotheker händigt einem Kunden ein falsches Medikament aus. Da der Patient dieses Medikament aufgrund einer Allergie nicht verträgt, muss er notärztlich versorgt werden und erleidet Folgeschäden. Durch diesen Schaden muss der Apotheker sowohl Schmerzensgeld, Rechtsverteidigung und die ärztliche Versorgung zahlen. Solche Schäden werden ebenfalls durch die Berufshaftpflicht übernommen.

Beispiel für einen reinen Vermögensschaden:

Ein Steuerberater versäumt die Einreichung der Steuererklärung eines Kunden, wodurch ihm eine hohe Rückzahlung verwehrt bleibt. Da es sich hierbei um einen rein finanziellen Schaden handelt, würde die Betriebshaftpflicht nicht greifen, sondern eine Vermögensschadenhaftpflicht oder eine Berufshaftpflicht ist von Nöten.

 

Wo liegt der Unterschied zwischen den Leistungen einer Berufshaftpflicht und denen einer Betriebshaftpflicht?

Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt Haftungsverpflichtungen von Unternehmern wie Handwerkern, Dienstleistern, Freiberufler ab, welche durch die betriebliche Tätigkeit Personen- oder Sachschäden entstehen können. Daraus resultierende, sogenannte Vermögensfolgeschäden werden ebenfalls reguliert (beispielsweise Verdienstausfall).

Die Berufshaftpflichtversicherung deckt Haftungsverpflichtungen von Selbstständigen, Freiberuflern und Berufen wie Architekten, Ärzten, Bauingenieure oder Apothekern ab. Hierbei greift die Berufshaftpflichtversicherung bei auftretenden Personen-, Sach- und reinen Vermögensschäden, welche durch die berufliche Tätigkeiten Dritten zugefügt wurden.
Der wesentliche Unterschied zwischen der Berufshaftpflichtversicherung und der Betriebshaftpflichtversicherung ist, dass die Berufshaftpflichtversicherung einen berufsspezifischen Haftungsbereich vorweisen kann und hierbei echte Vermögensschäden übernommen werden. Somit ist bei Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung keine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung von Nöten.

 

Unterschiede anhand von Schadenbeispielen

Ein Fließenleger verlegt im Bad eines Kunden neue Schieferfliesen. Bei Bohrarbeiten im Bodenbereich kommt es zur Beschädigung der Abwasserleitung der Badewanne, welches jedoch erst eine Woche später vom Kunden bemerkt worden ist. Es kommt zu einem Wasserschaden in der Wohnung des Kunden. Später stellt ein Gutachter fest, dass die Schadenssumme fünfstellig ist.

Da es sich hierbei um einen reinen Sachschaden handelt, wird der Schaden von der Betriebshaftpflichtversicherung reguliert. Auch die Gutachterkosten werden übernommen.

Ein Dachdecker deckt für einen Firmenbetrieb das Dach neu an. Dabei unterläuft im ein Fehler bei zwei Ziegeln, die sich später, während einer Firmenveranstaltung lösen und einen Kunden verletzen. Für die Kosten der Behandlung macht der Inhaber des Firmenbetriebes den Dachdecker verantwortlich bzw. dessen Betriebshaftpflichtversicherung.

Da es sich hierbei um einen Personen- und Sachschaden mit Vermögensfolgeschaden handelt (Verdienstausfall), greift auch hier wieder die Betriebshaftpflichtversicherung.

Ein Unternehmensmakler (M&A Advisor) ist in den letzten Zügen einer vertraulichen Fusion zweier namhaften Unternehmen. Durch einen kleinen Irrtum bekommt die Öffentlichkeit den Verkaufspreis mit, wodurch sich der ursprüngliche Verkaufspreis deutlich mindert und ein Unternehmen nur unter einem deutlich niedrigerem Verkaufspreis die Fusion zu akzeptieren. Die Unternehmen machen den Unternehmensmakler dafür verantwortlich und fordern Schadenersatz.

In dem vorliegendem Fall würde die Berufshaftpflichtversicherung den Schaden regulieren, da es sich um einen reinen Vermögensschaden handelt und das berufsspezifische Risiko über dem Geltungsbereich der Betriebshaftpflichtversicherung liegt.

 

Gerne führen wir für Sie einen kostenlosen und individuellen Vergleich durch, um Ihnen den optimalen Versicherungsschutz, für Ihre umfangreiche Absicherung, trotz günstiger Prämie zu bieten.

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