Der Schutz gegen den Fahrraddiebstahl

Der Schutz gegen den Fahrraddiebstahl

In unserer schnelllebigen Welt gibt es nur wenig konstante Dinge, jedoch ist eine Statistik in Deutschland über zehn Jahre hinweg immer gleichgeblieben: zwischen 305.000 und 372.000 gemeldete Fahrraddiebstählen hat es jedes Jahr in Deutschland über das letzte Jahrzehnt hinweg gegeben.
Um dem Besuch auf der örtlichen Polizeiwache vorzubeugen, sollte man sein Fahrrad nicht nur durch ein Schloss sichern, sondern ebenfalls darauf achten, wo man es abstellt. Je belebter ein Ort, umso schwierig wird es für einen Dieb, denn dieser hat weniger Ruhe und Zeit, um das Schloss zu knacken.

Immer mehr Fahrraddiebe spezialisieren sich auf einen Schlosstyp, daher ist es ratsam zwei verschiedene Schlösser zu verwenden, denn diese schrecken den Dieb nicht nur ab, sondern sorgen für einen erheblich größeren Aufwand, das Fahrrad zu klauen.
Codiert man sein Fahrrad bei der Polizei, so mindert dies den Verkaufswert auf dem Schwarzmarkt und es wird nicht mehr so attraktiv für den Dieb. Des Weiteren bieten neuere GPS-Systeme die Möglichkeit, den Besitzer zu informieren, wenn das Fahrrad von seinem aktuellen Standort entfernt wird und zeigen an, wo es sich zu einem bestimmten Zeitpunkt befand und wo es jetzt gerade steht. Diese Variante ist aber recht kostspielig, da einerseits die Anschaffung teuer ist, andererseits hat man auch hohe laufende Kosten, da ein passender Mobilfunkvertrag nötig ist.

Wenn das Fahrrad doch einmal weg sein sollte, bleibt es wahrscheinlich auch weg, denn die Aufklärungsquote der Polizei in Sachen Fahrraddiebstahl liegt bei ca. zehn Prozent. Daher sollte man darauf achten, in seiner Hausratversicherung eine sogenannte Fahrraddiebstahlklausel mit einzupflegen, damit sich wenigstens der finanzielle Schaden im Rahmen hält und die Hausratversicherung das Fahrrad zum Neuwert ersetzt.